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„Marie Goslich - Wanderin durch die Mark Brandenburg” vom 14. April bis 8. Dezember 2019

Wechsel an der Spitze des Brandenburg-Preußen Museums Dr. Stephan Theilig, wissenschaftlicher Leiter, verlässt das Museum zum 31. März 2019

Im August letzten Jahres hatte er auf dem Rückweg aus dem Urlaub mit seiner Familie einen schweren Verkehrsunfall erlitten. Dessen Folgen sind noch immer nicht bewältigt. Deshalb verlässt Dr. Stephan Theilig auf eigene Bitte nach fünf erfolgreichen Jahren das Brandenburg-Preußen Museum zum 31. März 2019. Im Sommer wird er sich in der Nähe seines Wohnortes Bernau einer neuen beruflichen Herausforderung stellen. Theilig: „Die Tätigkeit in Wustrau gehört zu den glücklichsten Erfahrungen meines Berufslebens. Ich muss aber jetzt einfach näher an meiner Familie sein.“
 
Dr. Andreas Bödecker, Vorstand der Museumsstiftung: „Wir bedauern den Weggang von Herrn Dr. Theilig sehr. Er ist ein leidenschaftlicher Museumspädagoge. Dr. Theilig hat die Museumspädagogik bei uns aufgebaut. Sie ist mit jährlich über 2.000 Schülerinnen und Schülern ein wichtiges Standbein unserer Arbeit geworden. 2017 wurde ein Schülerprojekt unseres Museums Landessieger im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Zur Neuausrichtung des Museums nach dem Generationenwechsel 2013 hat Herr Dr. Theilig einen großen Beitrag geleistet. Auch die enge Zusammenarbeit des Brandenburg-Preußen Museums mit Polen ist seiner Initiative zu danken. Die von ihm kuratierten Sonderausstellungen waren ein großer Erfolg. Wir werden in Freundschaft verbunden bleiben.“

 

 

Dr. Andreas Bödecker, Dr. Martina Münch, Claudia Krahnert (v.l.n.r.)

 

Claudia Krahnert übernimmt kommissarisch die Leitung des Brandenburg-Preußen Museums in Wustrau

Beim Besuch der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Martina Münch, am 13. Februar 2019 im Brandenburg-Preußen Museum verkündete Stiftungsvorstand Dr. Andreas Bödecker die Nachricht: Claudia Krahnert, seit August letzten Jahres wissenschaftliche Mitarbeiterin in Wustrau, wird kommissarisch die Leitung des Museums übernehmen.

Sie folgt damit Dr. Stephan Theilig nach, der wegen der Folgen eines Unfalls vor einigen Tagen darum gebeten hatte, seinen Vertrag aufzuheben. „Frau Krahnert hat sich nach dem Unfall von Herrn Theilig als Feuerwehr erwiesen. Sie hat das Museumsteam um sich geschart und die deutsch-polnische Ausstellung zum Kriegsende 1918 vollendet. Ohne sie hätten wir diese Ausstellung nicht zu Stande gebracht. Sie ist auch gleich nach Neuruppin gezogen und hat sich vom ersten Moment als Gewinn für unser Haus erwiesen.“