Hauptausstellung

Interessante Einblicke in die brandenburgisch-preußische Geschichte

BCP-Athletin Kehnscherper gewinnt mit Unterstützung des BPM Wustrau mehrfach Gold

Immerhin beim Drachenboot erfolgreiches Abschneiden Deutschlands

08.-12.07.2026

Vergangene Woche fand die 16. Drachenboot-EM in München-Oberschleißheim statt, bei der das Brandenburg-Preußen Museum die Drachenbootsportlerin Katrin Kehnscherper als Mitsponsor unterstützte. Bereits an der letztjährigen Drachenboot-WM nahm sie im Rahmen des deutschen Teams der Breast Cancer Paddlers (BCP) teil. Auch dort unterstützte das Museum die Alt-Ruppinerin neben dem Hauptsponsor, der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin. 

BCP ist eine neuere Wettkampfkategorie bei den Drachenbootmeisterschaften, die der von dem Mediziner Donald McKenzie angestoßenen Pink-Paddler-Bewegung Rechnung trägt. Der Kanadier wies in den 90er Jahren in einer Studie die positive Wirkung des Drachenbootfahrens bei Frauen nach Brustkrebserkrankungen nach. Gemäß McKenzie entfaltet die Paddelbewegung einen ähnlichen Effekt wie eine Lymphdrainage und wirkt somit Lymphstauungen sowie Lymphödemen entgegen, mit denen Patientinnen nach einer Operation oftmals zu kämpfen haben.

Nachdem das deutsche BCP-Team 2025 mit dem 4. Platz das Treppchen gleich mehrfach knapp verpasste, überzeugte es bei der EM auf ganzer Linie und gewann in seinen sieben Rennen fünfmal Gold und zweimal Silber. Ein schöner Moment nicht nur für die leidenschaftlichen Sportlerinnen, sondern auch für die enttäuschten Fans aus anderen Sportarten. 

 

Max-Herrmann-Preis

Elvira Tasbach für Verdienste um das Bibliothekswesen ausgezeichnet

11.05.2025

Die Staatsbibliothek zu Berlin hat Elvira Tasbach, Mitglied des Vorstandes unserer Museumsstiftung, den Max-Herrmann-Preis 2026 für ihre Verdienste um das Bibliothekswesen verliehen. 

https://www.freunde-sbb.de/max-herrmann-preis/

Bundesverdienstkreuz am Bande für unseren Beiratsvorsitzenden

Prof. Dr. Thomas Müller-Bahlke für sein Engagement ausgezeichnet

7.05.2026

Am 7. Mai 2026 hat der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt Sven Schulze in der Magdeburger Staatskanzlei das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an unseren Beiratsvorsitzenden Prof. Dr. Thomas Müller-Bahlke überreicht.

In der Begründung heißt es:

„Mit der Auszeichnung wird sein außergewöhnliches Engagement für Kultur, Wissenschaft und gesellschaftliche Teilhabe gewürdigt. Über mehr als drei Jahrzehnte hinweg hat Müller-Bahlke die Franckeschen Stiftungen entscheidend geprägt – zunächst als Leiter des Archivs (1992-2002) und von 2003 bis 2025 als Direktor. Mit großer Leidenschaft und Weitblick entwickelte er die Franckeschen Stiftungen »zu einem europaweit einzigartigen Zentrum für Kultur, Wissenschaft und gesellschaftliche Teilhabe«, heißt es in der Ordensbegründung. Mit seinem Engagement vernetzte er die Stiftungen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene und förderte das Geschichtsbewusstsein und die demokratischen Prinzipien in einer breiten Öffentlichkeit. Viele Impulse, Projekte und Partnerschaften, die heute selbstverständlich mit den Franckeschen Stiftungen verbunden werden, gehen auf seine Initiative zurück und werden das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Halle, Sachsen-Anhalt und darüber hinaus nachhaltig prägen.“

https://www.francke-halle.de/neuigkeiten/artikel/verdienstkreuz-am-bande-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland-fuer-prof-dr-thomas-mueller-bahlkeh

Kopfgeburt | Preußen

Neue Ausstellung zur brandenburgisch-preußischen Geschichte

29.03.2026

Nach der Feier unseres 25-jährigen Jubiläums im Oktober stand am vergangenen Wochenende das nächste erfreuliche Ereignis in unserem Museum an – die Eröffnung unserer neuen Hauptausstellung Kopfgeburt | Preußen. Die neue Ausstellung nähert sich Brandenburg-Preußen thematisch und setzt sich mit Urteilen und Vorurteilen auseinander – auf der Suche nach Antworten auf die Frage: Was macht Preußen aus? Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen spannende Exponate, mit denen sich die preußische Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählen lässt. Hinzu kommen Medienstationen und eine Installation.

Wir freuen uns sehr, dass die Führungen unseres Direktors, Christian Arpasi, so zahlreich besucht wurden und über den regen Austausch.

Wer unsere Ausstellung bislang nicht besuchen konnte, kann das künftig nachholen. Das Museum hat täglich - außer montags - von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Hier finden Sie eine kleine Bilderschau zu unserem Umbau

Polnischer Besuch in Wustrau

Die Marienburg überlässt dem Brandenburg-Preußen Museum mittelalterlichen Gewölbeziegel für die neue Ausstellung

12.03.2026

Zwei Kuratoren aus dem polnischen Malbork übergaben an Stiftungsvorstand Dr. Andreas Bödecker einen Formziegel aus dem frühen 14. Jahrhundert von einem der Gewölbe der Marienburg für die neue Ausstellung “Kopfgeburt Preußen”, die am 29. März in Wustrau eröffnen wird.

Christian Arpasi, Kurator der neuen Ausstellung und seit Anfang des Jahres Direktor des Brandenburg-Preußen Museums:
„Noch um 1800 lagen zwei Drittel Preußens jenseits der Oder. Die preußische und die polnische Geschichte sind untrennbar ineinander verwoben, wenn auch die Blickwinkel beider Seiten auf diese Geschichte sehr unterschiedlich sind. Ungeachtet der Belastungen dieser Geschichte haben wir in zwei deutsch-polnischen Sonderausstellungen und in deutsch-polnischen Schülerprojekten, die unser Museum organisiert hat, mit den polnischen Kolleginnen und Kollegen ein wirklich freundschaftliches Verhältnis aufbauen können. Dieser mittelalterliche Ziegel erzählt nicht nur wiederum deutsch-polnische Geschichte, er ist auch ein neuerlicher Beleg für diese freundschaftliche Zusammenarbeit, für die wir sehr dankbar sind.“

Das Verhältnis zwischen Polen und Preußen wird in der neuen Ausstellung in einer eigenen Themeninsel vertieft werden, beginnend mit dem Jahr 1525, in dem Herzog Albrecht von Brandenburg-Ansbach das aus den Resten des Deutschordensstaates neu gegründete Herzogtum Preußen vom polnischen König Sigismund dem Alten als Lehen empfängt. Bis zum Großen Kurfürsten war Preußen ein Teil Polens.

Jubiläumswochenende anlässlich des 25. Museumsgeburtstages

Maus-Tag und Museumsfest

3.- 5.10.25

Unsere Jubiläumsfeierlichkeiten liegen nun eine Woche zurück. Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bei Ihnen für Ihr zahlreiches Kommen, die vielen Gespräche und positive Resonanz zu unseren Projekten bedanken. 

Zunächst stand der auf unsere jüngsten Gäste fokussierte Maus-Tag an. Neben den bereits im Vorfeld ausgebuchten Führungen gab es ein vielfältiges Angebot sowohl im Museum als auch an der frischen Luft. Besonders gefreut hat uns, dass auch das Bastelangebot sowie die Aktivitäten im Museumsgarten rund um die Hüpfburg so ausgiebig genutzt wurden und die Familien oft mehrere Stunden ihren Feiertag bei uns verbrachten. 

Es hat großen Spaß gemacht, einen ersten gemeinsamen Blick in die Hauptausstellung zu werfen. Bei den Werkstattblicken mit unserem Museumsleiter Christian Arpasi gab es großes Interesse an der neuen Hauptausstellung und bereits positive Resonanz zu unserer neuen Installation und in der kommenden Zeit zu realisierenden Vorhaben.

Das Jubiläumswochenende gipfelte am Sonntag in unserem Museumsfest, für das neben dem Angebot für die Kinder diesmal auch ein Chorkonzert des Evangelischen Gymnasiums Neuruppin in der Kirche sowie eine Überraschung unter dem nebulösen Begriff "Mediales Erbe Preußens" warteten, wobei sich letzteres als eine Filmvorführung herausstellte, die den Schlusspunkt der Feierlichkeiten markierte. Das erneut große Interesse an den Führungen durch unsere derzeitige Ausstellung freut und motiviert uns für die Arbeiten an der neuen Hauptausstellung, deren Eröffnung Sie im April 2026 erwartet. 

Ab dem 19. Oktober 2025 setzen wir unsere Vortragsreihe mit einem Vortrag von Prof. Dr. Beata Halicka über „Polens Wilden Westen“ und die ersten Nachkriegsjahre östlich der Oder und Neiße fort. Auch das weitere Veranstaltungsprogramm für den Rest des Jahres steht bereits fest. 

Zur Dialogrede zwischen Direktor Christian Arpasi und Stiftungsvorstand Dr. Andreas Bödecker

Werkstattblick. Umgestaltung unserer Hauptausstellung: Neue Perspektiven und neue Objekte

Umbau der Hauptausstellung anlässlich des 25. Museumsgeburtstages

20.07.2025

Das Jubiläumsjahr des Brandenburg-Preußen Museums nehmen wir zum Anlass, unsere Hauptausstellung neu zu konzipieren und umzugestalten. Mit dem neuen Konzept soll die brandenburgisch-preußische Geschichte nicht mehr chronologisch dargestellt werden, sondern thematisch. In diesem Zugang liegt großes Potenzial: bekannte Objekte erscheinen in neuem Licht, unbekannte Geschichten treten in den Vordergrund, überraschende Perspektiven auf das Phänomen „Preußen“ werden möglich. Ein zentrales Anliegen ist die kritische Auseinandersetzung mit Urteilen und Vorurteilen – entlang der Frage: „Was macht Preußen aus?“

Bei dem Werkstattblick wurde den interessierten Gästen ein Einblick in das inhaltliche und gestalterische Konzept der neuen Hauptausstellung gewährt. Museumleiter und Kurator der neuen Hauptausstellung, Christian Arpasi, stellte dem Publikum darüber hinaus einige neue Objekte vor, woraus sich ein lebendiger Austausch ergab. 

Stadtluft macht frei. Das mittelalterliche Magdeburger Stadtrecht – ein „Exportschlager“ zwischen Elbe und Dnjepr?

Vortrag von Prof. Heiner Lück

 

7.07.2025

Professor Lück ist einer der renommiertesten Experten der mittelalterlichen Rechtsgeschichte. Er hat es verstanden, ein anspruchsvolles und komplexes Thema auf hohem Niveau gut gegliedert, verständlich und dennoch unterhaltsam darzustellen, das war die einhellige Meinung der Besucherinnen und Besucher im nahezu vollständig gefüllten Veranstaltungsraum des Museums. Er hat mir seinem Vortrag eine Lanze für die Rechtsgeschichte als Kulturleistung gebrochen. Praktische Beispiele, wie die erbrechtliche Vorschrift, dass Bücher bei der Erbaufteilung bevorrechtigt den Frauen zugewiesen werden sollten, weil sie mehr lesen als die Männer, weckte Erstaunen. Dieses und andere praktische Beispiele aus dem Rechtsleben des Mittelalters lockerten den Vortrag immer wieder auf. 

Hier geht es zur Präsentation

Schlacht von Fehrbellin 1675: Mythos und Wirklichkeit

Vortrag von Prof. Frank Göse

22.06.2025 

Anlässlich des 350. Jubiläums der Schlacht von Fehrbellin 1675 am 28. Juni erhellte Prof. Frank Göse den Kontext der Schlacht von Fehrbellin und deren Bedeutung in der brandenburgisch-preußischen Erinnerungskultur. Zunächst verortete der Referent die Schlacht von Fehrbellin in der Großzahl der Kriege des 17. Jahrhunderts, um dann auf die Entwicklung des Heeres und die kämpfenden Truppengattungen einzugehen. Dabei beeindruckte der Referent durch sein reichhaltiges Wissen über die hiesige Geschichte, welches eine ungemeine Dichte an prägnanten Erklärungen und eingeschobenen Anekdoten über die wichtigen Akteure und deren Familienmitglieder mit sich brachte. Hauptthema des Vortrages war es, das Erinnern an die Schlacht, die Prof. Göse aus miliärischen Gesichtspunkten zunächst als ein 'Treffen' charakterisierte, von der zeitgenössischen Rezeption bis in unsere Gegenwart zu analysieren. 

Hier geht es zur Präsentation

Zum 3. Mal Landessieger beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Museumspädagogik

Gemeinsam mit dem Seminarkurs des diesjährigen Abiturjahrgangs der Evangel. Schule Neuruppin hat unser Museumspädagoge Simon Spill zum Jahreswechsel 2024/25 einen Beitrag für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten der Körber-Stiftung zum Thema „Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte“ eingereicht.                                       

Nach intensiven Recherchen zur Geschichte der Deutschen Teilung haben die Schüler einen Videobeitrag „Grenzen! - Los? Oma und Opa erzählen“ erstellt, für den sie ihre eigenen Großeltern interviewten. Die Jury hat die Schülergruppe zu den Brandenburger Landessiegern ernannt. Herzlichen Glückwunsch!
Die Landespreisverleihung findet am 29.09.2025 in Potsdam statt.

Bereits 2017 sowie 2023 bekamen von uns begleitete Schülergruppen diesen Preis verliehen.

3. Rhinluch-Musikfestival

Pfingstwochenende vom 6. bis 9. Juni 2025

8.06.2025

Vielen Dank für Ihr zahlreiches Erscheinen zum 3. Rhinluch-Musikfestival, das am Pfingstwochenende in Tarmow, Langen, Wustrau und Neuruppin stattfand und dieses Jahr von den Brandenburgischen Sommerkonzerten organisiert wurde. Am Pfingstsonntag durften wir Sie bei uns im Brandenburg Preußen Museum und der Dorfkirche Wustrau begrüßen. Auf dem Programm stand neben Kaffee und Kuchen sowie Kurzführungen durch unsere Hauptausstellung vor allem die "Wasser- und Elfenmusik" nach Georg Friedrich Händel. Zu Gast waren das Brahms-Ensemble der Berliner Philarmoniker sowie das Hornquartett der Universität der Künste Berlin und der Komischen Oper Berlin. Auch dieses Jahr gibt es wieder Einblicke in das Konzert. Anbei ein Interview mit dem  künstlerischen Leiter Professor Hartmut Rohde über die Konzertreihe und den Reiz klassischer Konzerte auf dem Land: https://www.radiodrei.de/programm/schema/sendungen/klassik_bis_zwei/archiv/20250603_1000/gast_1210.html

Der Friede von Krakau 1525: Die Geburt Preußens vor 500 Jahren

Vortrag von Prof. Dr. Igor Kąkolewski

 

6.04.2025

Am Sonntag, dem 6. April fand der erste Vortrag in unserem Jubiläumsjahr statt. Das Thema "Der Friede von Krakau 1525: Die Geburt Preußens vor 500 Jahren" sorgte bereits im Vorhinein für großes Interesse, weshalb wir an die Grenze unserer Kapazitäten gegangen sind und den Vortrag auch aufgezeichnet haben.

Prof. Dr. Igor Kąkolewski hat für fast 100 Besucher in unserem Veranstaltungsbau gesorgt und ausführlich über die Umwandlung des Deutschordensstaates zum protestantischen Herzogtum Preußen gesprochen. Der Auftakt unserer BPM-Vortragsreihe für dieses Jahr ist also gelungen! Melden Sie sich für die nächsten Vorträge gerne im Vorhinein an, sodass wir entsprechende Vorbereitungen treffen können. Spontane Gäste werden jedoch nach wie vor so gut es geht untergebracht.

Der aufgezeichnete Vortrag steht ab dem 8. April 2026 um 15:25 Uhr auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung

Leben im und mit dem Moor

Buchvorstellung und Vortrag von Franziska Tanneberger im Brandenburg-Preußen Museum

17.11.2024

Am Sonntag, 17.11.2024, sprach Franziska Tanneberger vor einem vollen Saal im Brandenburg-Preußen Museum. Sie ist eine der bekanntesten Moor-Expertinnen Deutschlands, Leiterin des Moorforschungszentrums an der Universität Greifswald und Trägerin des Deutschen Umweltpreises 2024.

Ihr Buch: Das Moor: Über eine faszinierende Welt zwischen Wasser und Land – und warum sie für unser Klima so wichtig ist ist eine Respektsbekundung und gleichzeitig Liebeserklärung an das Moor: Frau Tanneberger stellte die Moore als ein besonders kostbares Stück Leben von eigentümlicher Schönheit vor. Der feuchte Lebensraum Moor birgt nicht nur eine ganz besondere Tier- und Pflanzenwelt. Moore sind als Wasserspeicher lebenswichtig, und sie können eine unglaubliche Menge an Treibhausgasen zurückhalten – oder eben abgeben. Entwässerte Moorböden, die als Ackerland genutzt werden, geben jedes Jahr
40 Tonnen CO2 pro Hektar an die Atmosphäre ab, so viel wie ein PKW, der viereinhalb um die Welt fährt – jedes Jahr.

Ebenso intensiv wie an der Erforschung der Moore arbeitet Frau Tanneberger mit ihrem Team intensiv an wirtschaftlichen Nutzungen für Moore, die es erlauben, den Naturschutz mit der Landwirtschaft zu verbinden.

Hier geht es zum aufgezeichneten Vortrag

RÜCKBLICK ZUM 2. RHINLUCH-MUSIKFESTIVAL „MITTEN IN EUROPA“

13.09.- 15.09.2024

Letzte Woche um diese Zeit fand das 2. Rhinluch-Musikfestival unter dem Motto „Mitten in Europa“ in Wustrau, Tarmow und Garz statt. In der Galerie lassen wir die Veranstaltung noch einmal Revue passieren.

Nach dem Start des Festivals am Freitag im Tanz- und Theatersaal Tarmow fanden sich unsere Gäste bei bestem Wetter in Wustrau ein und hörten Sinfonien von Johann Christian Bach, Konzerte von Georg-Friedrich Händel und Tomaso Albinoni sowie eine Serenade von Mieczysław Karłowicz. Gespielt wurden die Stücke von Solistinnen und Solisten aus Kopenhagen, von der Sinfonia Varsovia aus Warschau und vom Kammerorchester Leopoldinum aus Wrocław zusammen mit Studierenden und Lehrenden der Universität der Künste in Berlin unter der Leitung von Hartmut Rohde. Im Anschluss gab es einen Empfang im Museumsgarten, bei dem die Gäste des Benefizkonzerts von Kindern mit Kuchen bedient wurden und sich bei Sonnenschein austauschten.

An dieser Stelle sei allen Gästen herzlich für das zahlreiche Erscheinen und die großzügigen Spenden an das KinderTraumHaus Bantikow gedankt! Die Einrichtung ist ein Ort des Lebens und der Therapie und bietet Kindern ein Zuhause, die aufgrund ihrer seelischen Störungen und Nöte nicht in regulären Kinderheimen betreut werden.

Am Sonntag schloss das Festival mit einem Familienkonzert in der Dorfkirche Garz. Hier stand u.a. Sergei Prokofjews Musikmärchen „Peter und der Wolf“ auf dem Programm sowie ein anschließendes Kaffeetrinken im Schlosspark. Vielen Dank an alle, die an der Veranstaltungsreihe teilgenommen haben und bis zum nächsten Mal!

Verschollen und zurückgekehrt

Bilder zur neuen Folge von "Preußisch Blau"

08.03.2024
Im Gespräch mit der Kultur- und Literaturwissenschaftlerin Dr. Vanessa de Senarclens und der Restauratorin Felicitas Klein gehen wir in der neuen Folge von „Preußisch Blau“ den Spuren zweier Gemälde aus dem 18. Jahrhundert nach. Die Gemälde stammen aus der Werkstatt des berühmten preußischen Hofmalers Antoine Pesne und zeigen die Königinnen Sophie Dorothea und Elisabeth Christine. Wir sprechen über das Verschwinden der Bilder am Ende des 2. Weltkrieges und ihr Wiederauftauchen einige Jahrzehnte später. Außerdem gibt es interessante Einblicke in die Herausforderungen bei der Restaurierung schwer beschädigter Kunstwerke.

Rückblick der Lesung mit Harald Jähner zu „Höhenrausch“ in Berlin

24.01.2024
Am Montag, den 22. Januar 2024 fand die erste Veranstaltung aus der Reihe #BPMWintermezzo statt. In Zusammenarbeit mit den Freunden der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz haben wir zu einer Lesung mit Harald Jähner zu „Höhenrausch. Das kurze Leben zwischen den Kriegen“ in den Humboldtsaal der Staatsbibliothek Unter den Linden eingeladen.

Der Schatzmeister der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Heinrich Wittig, führte in die Veranstaltung ein. Christian Arpasi, der Wissenschaftliche Leiter des Brandenburg-Preußen Museums moderierte die Lesung am Abend. Im Gespräch beleuchtete Harald Jähner das Ende des Ersten Weltkriegs, die „Dolchstoßlegende“, den demokratischen Wandel und das Aufkommen einer ganz neuen Lebensweise – tiefgreifende Veränderungen, die die gesamte Weimarer Epoche durchzogen. Mit der „neuen Zeit“, so Jähner, folgte eine ganze Reihe an Emanzipationsbewegungen, vor allem für Frauen boten sich viele bisher ungeahnte Chancen. In Auszügen las Jähner aus seinem Buch und ließ die Zuhörerinnen und Zuhörer eintauchen in den Alltag der Weimarer Republik. Die Kombination aus emotionalen Einblicken der Alltagsgeschichte und der Einbettung in den historisch-politischen Kontext macht „Höhenrausch“ zu einem besonderen Leseerlebnis und gleichzeitig aufschlussreichen Zeitdokument.

Preisverleihung für Ehrenamt in der Gemeinde Fehrbellin

23.01.2024
Am 20. Januar 2024 wurde bereits zum 14. Mal der Preis für herausragendes freiwilliges Engagement in der Gemeinde Fehrbellin verliehen. Bei der feierlichen Zusammenkunft im Veranstaltungssaal des Brandenburg-Preußen Museums wurden unter Anwesenheit des Bürgermeisters der Gemeinde Fehrbellin, Mathias Perschall, und dem Vorsitz der Gemeindevertretung, Hans-Peter Erdmann, die engagierten Helferinnen und Helfer für ihren Einsatz gewürdigt. 15 Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler wurden ausgezeichnet. Zu den Preisträgern gehörten u. a. der Tierschutzverein der Gemeinde, das Heimatmuseum Fehrbellin und Museum für Stadtgeschichte, die Gesamtkirchengemeinde Protzen sowie der Seniorenverein Wustrau uvm.

Etwa ein Drittel der Menschen in Brandenburg engagiert sich ehrenamtlich. Ob in Vereinen und Initiativen im Bereich Bildung, Jugend und Sport, in der Nachbarschaftshilfe, bei der Seniorenarbeit gegen Einsamkeit und Isolation sowie der Flüchtlingshilfe – das Ehrenamt ist vielseitig. Ehrenamtliche leisten enorme Arbeit und setzen positive Impulse für ein gemeinschaftliches Miteinander.

Wir freuen uns für alle Ausgezeichneten und danken ihnen für ihren wertvollen Beitrag für die Gemeinschaft.

Weitere Informationen
Gemeinde Fehrbellin

KulturPass. Wir sind dabei!

4.10.2023
Der KulturPass ist ein Angebot der Bundesregierung für alle, die 2023 ihren 18. Geburtstag feiern. Sie erhalten ab ihrem 18. Geburtstag ein Budget von 200 Euro, das sie für Eintrittskarten für Museumsbesuche, Konzerte, Bücher, und vieles andere einsetzen können. Das Angebot des Kulturpasses ist vielseitig.

Das Brandenburg-Preußen Museum beteiligt sich am KulturPass und bietet freien Eintritt zum Besuch der Hauptausstellung zur brandenburgisch-preußischen Geschichte und der Sonderausstellung „Bilderwelt ∙ Weltbilder“ in der KulturPass-App an. Zusätzlich ist die Teilnahme an den Museumsführungen und nach Anmeldung der Besuch aller Veranstaltungen des Museums für Passinhaber frei.

Registrierung
Für den KulturPass könnt ihr euch auf der Website des Projekts KulturPass registrieren.
KulturPass

Auf den Hund gekommen – das Brandenburg-Preußen Museum erhält ein neues Erscheinungsbild

13.06.2023
Das Brandenburg-Preußen Museum leitet den Sommer mit frischem Wind ein: Ende April öffnete die neue Sonderausstellung „Bilderwelt ∙ Weltbilder“, in der deutsche und französische Bilderbogen aus der Sammlung Dietrich Hecht gezeigt werden. Am vergangenen Wochenende, am Samstag, den 10. Juni 2023, eröffnete das Museum feierlich seinen Veranstaltungsneubau und präsentierte anlässlich dieser Erweiterung sein neues Erscheinungsbild der Öffentlichkeit. Nachdem sich das Haus in den vergangenen Jahren vielen Herausforderungen gestellt hat, erhielt auch das Erscheinungsbild einen frischen Anstrich.

Presseinformation

Ein Ticket. Drei Museen.

Das „Drei-Museen-Ticket“ ermöglicht den Besuch im Kurt Tucholsky Literaturmuseum Schloss Rheinsberg, im Museum Neuruppin und im Brandenburg-Preußen Museum Wustrau zu einem ermäßigten Gesamtpreis. Das Kombiticket kann in einem der drei Museen zu einem Preis von 9,00 Euro erworben werden. Innerhalb eines Monats können mit dem Ticket die beiden anderen Museen jeweils einmal besucht werden. Da das Brandenburg-Preußen Museum noch bis zum 20. März 2023 geschlossen ist, verlängert sich die Gültigkeit des Tickets für den Besuch im Museum bis Ende April 2023.

Flyer Drei-Museen-Ticket