Hauptausstellung

Interessante Einblicke in die brandenburgisch-preußische Geschichte

Sonderausstellung

[K]ein Kinderspiel - Spielzeug als Spiegel der Industrialisierung

vom 22. Februar bis 11. Dezember 2022

Sonderausstellung

Altes Spielzeug ruft nicht nur Kindheitserinnerungen wach. Es erzählt von der Zeit und aus der Gesellschaft, in der es entstanden ist. So ist es auch mit dem Spielzeug aus der Kaiserzeit. Wie ein Spiegel vermittelt es ein Bild der durch die Industrialisierung gewandelten Lebens- und Arbeitswelten.

Das Brandenburg-Preußen Museum Wustrau zeigt mit der Sonderausstellung „(K)ein Kinderspiel“ anhand der kleinen Dinge die großen zeithistorischen Zusammenhänge. Die Ausstellung spannt einen Bogen vom rasanten Bevölkerungswachstum des 19. Jahrhunderts und dem Zug der Menschen in die Städte über den technischen Fortschritt durch Eisenbahn, Elektrifizierung und die Chemie bis zur Entstehung der Markenwelten und den Anfängen der Freizeitindustrie. Aber auch die Schattenseiten werden nicht vergessen. Kinderarbeit war in der Spielzeugherstellung bis in die 1920er Jahre hinein verbreitet, und gerade in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg fanden der nationale Überschwang und die militärische Aufrüstung auch ihren Weg in die Kinderzimmer.

Flyer der Sonderausstellung zum Download

Rückschau

2020:

Wilde Heimat Brandenburg

Einzigartige Aufnahmen der Steinmetzmeisterin und Naturfotografin Anke Kneifel vom
22. März bis 6. Dezember 2020

Die Sonderausstellung 2020 haben wir statt einem Thema aus der preußischen Geschichte der einmaligen Naturlandschaft gewidmet, in der unser Museum beheimatet ist. In der Sonderausstellung „Wilde Heimat Brandenburg“ zeigten wir vom 22. März bis 6. Dezember atemberaubend schöne Naturfotos der Neuruppiner Steinmetzmeisterin und Naturfotografin Anke Kneifel: Säugetiere, Vögel und Insekten aus Wiese, Wald und Wasser im Ruppiner Land.

Diese haben wir mit der Geschichte der naturkundlichen Erforschung Brandenburgs in Zusammenhang gebracht und mit Leihgaben aus dem Museum für Naturkunde Berlin illustriert.

Das Rhinluch, in dem viele der ausgestellten Aufnahmen entstanden sind, ist das zweitälteste Naturschutzgebiet Preußens. Die rund 23.000 Hektar Niedermoorlandschaft zwischen Wustrau, Fehrbellin und Kremmen bergen eine einmalige Artenvielfalt. 170 Vogelarten, darunter 30, die auf der Roten Liste der bedrohten Arten stehen wie der Eisvogel, die Sperbergrasmücke, der Fischadler, die Heidelerche oder der Neuntöter. Im Herbst ist das Rhinluch einer der bedeutendsten Rastplätze Europas für die durchziehenden bis zu 70.000 Kraniche. Zehntausende Graugänse machen hier ebenfalls auf dem großen Flug nach Süden Station.

 

Naturfilm Wilde Heimat Brandenburg

14 Minuten