Hauptausstellung

Interessante Einblicke in die brandenburgisch-preußische Geschichte

Ehrhardt Bödecker (1925-2016)

Gründer und Stifter

Ehrhardt Bödecker wurde als Sohn einer ostpreußischen Mutter und eines sächsischen Vaters in Zwickau geboren. Seit 1934 lebte er in Berlin. Kurz vor dem Kriegsende wurde er noch eingezogen und schwer verwundet. Nach dem Krieg studierte Ehrhardt Bödecker an der jungen Freien Universität Berlin Recht, Wirtschaft und Geschichte. 1950 folgte ein Studienjahr in den USA. Nach den Examina war er als Amtsrichter, Verwaltungsrichter und Rechtsanwalt tätig, dann wechselte er ins Bankgeschäft. Seit 1966 leitete er als persönlich haftender Gesellschafter die Weberbank in Berlin. 1995 ging er in den Ruhestand.

Fünf Jahre später, im September 2000, eröffnete Ehrhardt Bödecker, nun 75 Jahre alt, das von ihm gestaltete Brandenburg-Preußen Museum in Wustrau. Im Jahr 2007 gründete er die gemeinnützige Ehrhardt-Bödecker-Stiftung, um die künftige Arbeit des Museums abzusichern. 2009 trat sein Sohn Dr. Andreas Bödecker in den Stiftungsvorstand ein. Ehrhardt Bödecker verabschiedete sich aus der Leitung der Museumsstiftung im Oktober 2013. Er starb am 6. Dezember 2016. Sein Werk führen wir gerne fort.