Hauptausstellung

Interessante Einblicke in die brandenburgisch-preußische Geschichte

Presse

Pressekontakt

Andrea Seehausen (Innenleitung):  
Tel. (033925) 70798,
E-Mail seehausen@bpm-wustrau.de

Dr. Andreas Bödecker (Stiftungsvorstand):
stiftungsvorstand@bpm-wustrau.de

 

Allgemeines

Im Jubiläumsjahr 2020 präsentiert das Brandenburg-Preußen Museum in Wustrau eine komplett überarbeitete Hauptausstellung. Beginnend mit der einzigen kompletten Portraitgalerie aller Brandenburgischen Kurfürsten, preußischen Könige und Deutschen Kaiser erhalten die Besucher einen vielseitigen Überblick über die Geschichte Brandenburgs und Preußens, von der Christianisierung mit Kreuz und Schwert im Hochmittelalter bis zum Ende der Hohenzollernmonarchie 1918.

Das Museum bietet einen neuen, frischen Blick auf Preußen: Ein Raum ist starken preußischen Frauenpersönlichkeiten gewidmet – von Dorothea Erxleben, der ersten promovierten Ärztin der Welt bis zu der erfolgreichen Lokomotivfabrikantin Sophie Henschel. Aus dem Zusammenwirken von Aufklärung und Pietismus in Halle am Ende des 17. Jahrhunderts entsteht die „preußische Pflichtethik“. Die Spielzeugsammlung von Anneliese Bödecker, Ehefrau des Museumsstifters, zeigt Spielzeug als Spiegel der Gesellschaft im Deutschen Kaiserreich. Die Industrialisierung wird mit Ihren Licht- und Schattenseiten dargestellt: Der Aufstieg zur Weltspitze, insbesondere der optischen Industrie, der Chemie und der Elektroindustrie wird kontrastiert mit der Wohnungsnot und der Verbreitung der Cholera und der Tuberkulose in den rasant wachsenden Städten.

Mit wechselnden Sonderausstellungen im Obergeschoss und einer engagierten Museumspädagogik für jährlich über 2.000 Schülerinnen und Schüler will das Museum zur Auseinandersetzung anregen. Historische Themen wie Krieg und Frieden, die Entwicklung der Demokratie, Auswanderung und Einwanderung oder die Rolle der Frauen reichen vom alten Preußen bis in unsere Zeit.

Die Sonderausstellung im Jubiläumsjahr. „Wilde Heimat Brandenburg“ widmet das Museum dem Ruppiner Seenland: Atemberaubende Tier- und Landschaftsfotografien der Naturfotografin Anke Kneifel, Steinmetzmeisterin aus Neuruppin. Die Ausstellung wartet seit dem 21. März darauf, dass die aktuellen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie gelockert werden und Besucher wieder ins Museum kommen können.  Zur Sonderausstellung ist ein reich bebilderter Katalog erschienen
(116 Seiten, 20 EUR), der ab sofort im Museum zur Zusendung bestellt werden kann.

Unsere Themen

Sehen, Staunen und Erleben. Das Brandenburg-Preußen Museum im Zietendorf Wustrau lädt in seiner Hauptausstellung zu interessanten Einblicken in die brandenburgisch-preußische Geschichte ein. Einzigartige und überraschende Exponate sowie eine Porträtgalerie aller Kurfürsten, Könige und Kaiser der Hohenzollern erzählen die wechselvolle Geschichte Brandenburgs und Preußens, der Mark Brandenburg wie auch des historischen Preußens im Baltikum und heutigen Polen vom beginnenden 15. bis in das 20. Jahrhundert.

Jährlich wechselnde Sonderausstellungen ergänzen die Hauptausstellung.

Aktuelles

Die Sonderausstellung 2020 werden wir statt einem Thema aus der preußischen Geschichte der einmaligen Naturlandschaft widmen, in der unser Museum beheimatet ist. In der Sonderausstellung „Wilde Heimat Brandenburg“ zeigen wir vom 22. März bis 6. Dezember atemberaubend schöne Naturfotos der Neuruppiner Steinmetzmeisterin und Naturfotografin Anke Kneifel: Säugetiere, Vögel und Insekten aus Wiese, Wald und Wasser im Ruppiner Land.

Diese werden wir mit der Geschichte der naturkundlichen Erforschung Brandenburgs in Zusammenhang bringen und mit Leihgaben aus dem Museum für Naturkunde Berlin illustrieren.

Das Rhinluch, in dem viele der ausgestellten Aufnahmen entstanden sind, ist das zweitälteste Naturschutzgebiet Preußens. Die rund 23.000 Hektar Niedermoorlandschaft zwischen Wustrau, Fehrbellin und Kremmen bergen eine einmalige Artenvielfalt. 170 Vogelarten, darunter 30, die auf der Roten Liste der bedrohten Arten stehen wie der Eisvogel, die Sperbergrasmücke, der Fischadler, die Heidelerche oder der Neuntöter. Im Herbst ist das Rhinluch einer der bedeutendsten Rastplätze Europas für die durchziehenden bis zu 70.000 Kraniche. Zehntausende Graugänse machen hier ebenfalls auf dem großen Flug nach Süden Station.

Bildmaterial: Katalog "Wilde Heimat Brandenburg"

Die nachfolgenden Fotos dienen ausschließlich zur Illustrierung von journalistischen Artikeln in Zeitungen, Zeitschriften oder in neuen Medien. Sie können zu diesem Zweck heruntergeladen werden. Zur Berichterstattung über Sonderausstellungen können Sie gern bei uns weitere Fotos anfordern:  E-Mail: seehausen @ bpm-wustrau.de

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