Hauptausstellung

Interessante Einblicke in die brandenburgisch-preußische Geschichte

Das Brandenburg-Preußen Museum stellt sich vor

Das Brandenburg-Preußen Museum ist ein privates Museum zur brandenburgisch-preußischen Geschichte in Wustrau (Landkreis Ostprignitz-Ruppin), das im September 2000 eröffnet wurde. Auf einer Fläche von 350 m² werden Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung in Brandenburg und Preußen von 1415 bis 1918 unter den Hohenzollern dargestellt. Gegründet und aufgebaut wurde das Museum auf Initiative des Berliner Privatbankiers Ehrhardt Bödecker (1925–2016). Als der Gründer das Museum konzipierte, war Preußen noch ein Reizwort, das polarisierte, für Viele sogar ein Kampfbegriff. Ehrhardt Bödecker vermisste in der Debatte die Würdigung der zivilen Leistungen Preußens. Deshalb widmete er mit dem Museum dem Königreich Preußen und dem Deutschen Kaiserreich ein leidenschaftliches Verteidigungsplädoyer.


Nach dem Tod Ehrhardt Bödeckers übernahm sein Sohn, Andreas Bödecker, die Leitung der nunmehr Ehrhardt Bödecker Stiftung. Die Dauerausstellung wurde überarbeitet, um die Geschichte breiter zu beleuchten. Innerhalb von fünf Jahren wurde Stück für Stück ein neues Konzept erarbeitet. Eine andere Darstellungsweise war erforderlich, vielseitiger, abwägender und ein eigenes Urteil des Betrachters zulassend. Die wissenschaftliche Aufarbeitung unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstands bleibt eine spannende Herausforderung.

 
Die Sammlung und Ausstellung konzentrieren sich auf die Geschichte Brandenburgs und Preußens, der Mark Brandenburg wie auch des historischen Preußens im Baltikum und heutigen Polen vom beginnenden 15. bis in das 20. Jahrhundert. Jährlich wechselnde Sonderausstellungen ergänzen die Kernausstellung.

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