Hauptausstellung

Interessante Einblicke in die brandenburgisch-preußische Geschichte

Sonderausstellung

(K)ein Kinderspiel - Spielzeug als Spiegel der Industrialisierung

 vom 21. März bis 5. Dezember 2021

Postkarte Hohenzollernbrücke Köln

Stadtansichten auf alten Fotografien – oder wie hier auf Postkarten – erfüllen den heutigen Betrachter oftmals mit Erstaunen, da sich das Antlitz so mancher Stadt im Laufe von mehr als hundert Jahren nicht selten stark gewandelt hat. Kriegsschäden, Brände oder stadtplanerischer Abriss sind die Gründe für verschwundene Bauwerke. Dies wird am Beispiel der Hohenzollernbrücke über den Kölner Rhein deutlich. Erbaut ab 1907, wurde sie 1911 von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht.
Ins Auge fallen die markanten Brückenportale mit ihren Türmen, die der Architekt Franz Schwechten entwarf, um die Brücke gut in das Altstadtensemble mit dem eindrucksvollen Dom zu integrieren.
In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges durch sich zurückziehende Wehrmachtsverbände gesprengt, wurde die Brücke in den Folgejahren zweckmäßig ohne Türme und Portale wiederaufgebaut. Anstelle von vier Gleisen und einer Straße für Kraftfahrzeuge gibt es seitdem sechs Gleise und seitlich je eine Fahrbahn für Fußgänger und Radfahrer. Erhalten geblieben sind jedoch die vier Reiterstandbilder der drei deutschen Kaiser sowie des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV.